|

Thema: Greencard für Inder:
Denn auch ihr Fluggerät ist weise,
es macht kein Dreck und
ist ganz leise !
Höchster Kreisblatt 26.02.2001
Die Raabekazze« machten ebenfalls Front gegen die Phalanx
aus FAG und Landesregierung, allerdings, auf sehr subtile Art und Weise.
Gemeinsam mit den Schmotzern" persiflierten sie die Greencard‑Diskussion
um so genannte Computer‑Inder: Durch Greencard kommen Inder her, für
Computer und noch mehr. Denn auch ihr Fluggerät ist weise, es macht kein Dreck
und ist ganz leise." Gemeint waren natürlich fliegende Teppiche, die auch
den Motivwagen ‑ einen der schönsten im Zug ‑ zierten.
Main-Spitze 26.02.2001
Als optische Höhepunkte
erweisen sich auch die "Schmotzer" mit ihrer Green Card für Inder, während
die "Raabekazze" auf fliegenden Teppichen für leises Fluggerät
werben.
Flörsheimer Zeitung
02.03.2001
"Schmotzer" beim Mainzer Zug
FLÖRSHEIM (hbk)
‑"Zweitausend eins ‑ dabei in Mainz!": Das hatten sich die
Frauen der Fastnachtsgruppe die "Schmotzer" in der letzten närrischen
Kampagne geschworen. Ihr Namensgeber ist ihr Gefährt, ein Traktor der Marke
"Schmotzer" mit Baujahr 1962. Sie haben es tatsächlich geschafft und
Flörsheim beim Rosenmontagszug in Mainz würdig vertreten. Gegründet haben die
Gruppe drei Frauen (Ellen Kohl, Elke Mitter, Ros‑Kathrin Stolz) 1995 als
Fußvolk im Flörsheimer Fastnachtsumzug. Im Jahr 2000 war die Gruppe schon auf
20 Personen angewachsen. In diesem Jahr ging sie mit den Raabekazze eine
erfolgreiche Kooperation ein. Sie warben in einer langen Zugnummer für die
,Green Card": Die Raabekazze als Inder, die sind weise, die fliegen
leise" (mit fliegenden Teppichen) und die "Schmotzer ‑
Frauen" in Original indische Stoffe gehüllt als Computerinder.

(Foto: Klockner)
Main-Spitze,
01.08.2001
4. Hoffest im Altenzentrum
rea. FLÖRSHEIM - Am Sonntag (12.) wird im Caritas Altenzentrum 'Laurentius-Münch-Haus"
das vierte Hoffest ausgerichtet. Wie in den Vorjahren wird es vom Verein
'Raabekazze" und dem Flörsheimer Musikverein veranstaltet. Los geht es um
10.30 Uhr mit einem Familiengottesdienst im Garten, den Pfarrer Beuler und die
Kolpingfamilie gestalten. Anschließend findet ein Frühschoppen statt. Neben
dem Musikverein hat sich auch der gemischte Chor der Sängerlust Wicker
angesagt. Für Speisen und Getränke sorgen die 'Raabekazze". Und in der
Cafeteria können Bilder der Hobbykünstlerin Helga Wild bewundert werden.
Main-Spitze,
13.08.2001
Fühlen sich besonders dazugehörig
'Raabekazze" luden zum vierten Hoffest in das Altenzentrum Laurentius- Münch-Haus
ein
and. FLÖRSHEIM - Bei endlich wiederkehrendem Sommerwetter feierten die
'Raabekazze" am Sonntag ihr viertes Hoffest im Altenzentrum Laurentius Münch-Haus.
Die Kolpingfamilie hatte wieder den Familiengottesdienst gestaltet, den Pfarrer
Frank Peter Beuler zum Thema Erinnerung im Garten des Altenzentrums abhielt.
Anschließend ließen sich die Gäste zum Frühschoppen an den Bänken und
Tischen im Hof nieder und lauschten dem Konzert des Flörsheimer Musikvereins.
Zur musikalischen Umrahmung trug außerdem der gemischte Chor der Wickerer Sängerlust
bei. Die Bewirtung lag fest in den Händen der 'Raabekazze." Sie hatten
allerlei Gegrilltes und für den Nachmittag eine reich bestückte Kuchentheke
vorbereitet.
'Die Bewohner im Haus freuen sich immer schon lange im Voraus auf das
Hoffest", bestätigte Dr. Hans-Albert Beul, 'sie bekommen an diesem Tag oft
Besuch von ihren Angehörigen und fühlen sich besonders dazugehörig", so
der Pressewart der 'Raabekazze". Diesmal fanden sich auch zahlreiche Gäste
von der angrenzenden Einrichtung des 'Betreuten Wohnens" zum beliebten
Hoffest im Laurentius Münch-Haus ein.
Der Erlös des Hoffestes ist in diesem Jahr anteilig für das Altenzentrum und
die Psychosoziale Station in Flörsheim bestimmt.
Main-Spitze,
01.12.2001
Nicht mit so viel Geld gerechnet
hbk. FLÖRSHEIM - Frohe Gesichter bei der Scheckübergabe am Freitagabend im
Laurentius Münch-Haus: Margret Brill vom Leitungsteam des Altenzentrums und
Silvia Uhrlandt, Leiterin des Psychosozialen Zentrums in der Bahnhofsstraße 6,
konnten sich beide über eine Spende von 3000 Mark freuen. Die 'Raabekazze"
und der 'Musikverein" hatten diesen Betrag beim dritten Hoffest im Sommer
im Laurentius Münch-Haus erwirtschaftet. Unterstützt wurden sie dabei von der
Kolpingfamilie, der 'Sängerlust" Wicker und 'vielen Kuchenbäckern".
Mit solch hohen Einnahmen hatte niemand gerechnet. Nun können in beiden
sozialen Einrichtungen Anschaffungen getätigt werden, die schon lange auf der
Wunschliste stehen: Für die Altenheim-Bewohner wird ein Wahrnehmungsmobil
angeschafft. Dabei handelt es sich um ein fahrbares Zelt für maximal vier
Leute. Darin wird die Wahrnehmungsfähigkeit aller Bewohner und der Mitarbeiter
visuell, auditiv und kinestatisch gefördert.
Das Psychosoziale Zentrum will einen Computer anschaffen sowie ein PC- Programm,
das besonders die Konzentrationsfähigkeit von schizophrenen Menschen fördert.
Die Spender haben noch 750 Mark übrig, die sie für die Instandsetzung der
Kriegergedächtniskapelle überweisen wollen.
|